Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)

Als kommunaler Spitzenverband vertritt der Deutsche Städte- und Gemeindebund die Interessen der kommunalen Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden in Deutschland und Europa.

Seine Mitglieder repräsentieren ca. 11 100 große, mittlere und kleinere Städte und Gemeinden in Deutschland mit über 50 Millionen Einwohnern und damit die deutliche Mehrheit der Kommunen und der Menschen in Deutschland.

Er ist föderal organisiert und parteipolitisch unabhängig. Die Besetzung der Organe orientiert sich an dem Votum der Wähler bei den Kommunalwahlen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund arbeitet unabhängig von staatlichen Zuschüssen. 

Fragen an Dr. Simon Burger, Referatsleiter im Dezernat Städtebau und Umwelt

Wie bringt sich Ihre Organisation beim Runden Tisch ein?

Der DStGB ist in den Koordinationsgremien zur Energiewende vertreten und hat die Einladung zur Teilnahme am Runden Tisch des Bundesumweltministers gerne angenommen, um auch in diesem Rahmen aktiv zum Erfolg der Energiewende beizutragen. Der DStGB unterstützt das Ziel des Runden Tisches, im Interesse der Energieverbraucher durch verbesserte Koordination Stromspar-Potenziale zu erschließen und hat hierzu bereits mit weiteren Kommunalverbänden ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet. 

Welche Rolle spielt die Energiewende für Ihre Organisation?

Gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden und -kommunen setzt sich der DStGB seit jeher für eine in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht nachhaltige Energieversorgung ein. Die Kommunen haben zahlreiche Schlüsselfunktionen (Planungsträger, Vollzugsbehörden, Energieerzeuger und -verbraucher, öffentliche Auftraggeber). Nicht zuletzt können sie als bürgernächste Ebene bei der Bewältigung dieser zentralen Zukunftsaufgabe Privathaushalte und Unternehmen zu eigenen Beiträgen motivieren.

Warum ist die Entwicklung der Stromkosten ein gesellschaftlich relevantes Thema?

Steigende Energiepreise stellen sowohl für Privathaushalte als auch für die Kommunen eine große Herausforderung dar. Als sog. zweite Miete erhöhen sie zudem die kommunalen Sozialausgaben für einkommensschwache Haushalte. Neben Informationsdefiziten stehen vor allem Investitionshindernisse der Nutzung von Effizienzpotenzialen entgegen. Die Akzeptanz und somit der Erfolg der Energiewende hängen entscheidend davon ab, inwieweit Wertschöpfung und Lasten sozial ausgewogen zugeordnet werden.

Mit welchen Angeboten unterstützen Sie Verbraucher beim Stromsparen?

Der DStGB engagiert sich als Multiplikator (s.u. 5). Beispiele aus Vorreiter-Kommunen verdeutlichen, dass eine effektive Energieeinspar-Beratung kosten- und personalintensiv ist. Kommunen können ehrgeizige Energiesparprojekte regelmäßig nur in Kooperation mit ihren Stadt- und Gemeindewerken und unter Verwendung von Drittmitteln realisieren. Der DStGB erwartet von der Stromsparinitiative ein erweitertes Informations- und Investitionsprogramm und wird dafür bei seinen Mitgliedern werben.

Zahlen/Fakten des Partners

Name: 

Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)

Gründungsjahr:

1909 Gründung des Reichsverbandes

Anzahl der Mitglieder:

17 Mitgliedsverbände / 11.100 Mitgliedskommunen

Website:

www.dstgb.de

Stromangebote und Dokumente

Schwerpunkt Energiewende und kommunaler Klimaschutz

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund informiert über die vielfältigen Aktivitäten im Bereich Klimaschutz.
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Schwerpunkt Licht im öffentlichen Raum

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund möchte Städte und Gemeinden für eine energieeffiziente, umweltschonende öffentliche Beleuchtung zu sensibilisieren.
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DStGB-Dokumentationen

Die Publikation „DStGB”-Dokumentationen informiert in der Ausgabe 106 ausführlich über die Energiewende.
Zur DStGB-Dokumentation Nummer 106