Beutelloser Staubsauger Dyson Ball DC33c Origin im Test

Der DC33c Origin ist einer von zwei Staubsaugern ohne Beutel im Praxistest. Zwar landet er nur auf dem vorletzten Platz. Das aber mit einer immer noch sehr guten Bewertung und als Sieger einer Testkategorie.

Der Dyson Ball DC33c Origin Beutelloser Staubsauger erreicht durchschnittlich 6 von 7 möglichen Punkten. Das reicht nur für den vorletzten Platz im Test stromsparender Staubsauger. Bestes Gerät ist er in einer Kategorie, in dreien dagegen Schlusslicht.

Schlusslicht heißt aber noch lange nicht schlecht, wie die Durchschnittswerte zeigen. Schließlich erreicht der Dyson immer noch 6 von 7 möglichen Punkten als Letzter der Kategorie „Saugen von Polstern“.

  • positiv
    • Saugen von Teppichboden
  • negativ
    • Montage und Demontage
    • Saugen von Polstern
    • Saugen von Hartboden

Gebrauchsanleitung

Bei der Gebrauchsanleitung erreicht der Dyson Ball DC33c Origin 5,7 von 7 möglichen Punkten. Das ist zwar ein guter Wert, aber dennoch der zweitschlechteste im Test. Kritik gab es je einmal an „ein paar unverständlichen Formulierungen“, fehlender „ausführlicher Erklärung für den Hauptsaugkopf“ und am Aufbau der Anleitung: „Die Bedienungsanleitung fasst auf vier Seiten mit Abbildungen die wichtigsten Aufbau- und Funktionsanweisungen zusammen, unterstützt durch kurze Überschriften. Das ist einerseits sehr übersichtlich, andererseits muss man dann gegebenenfalls im nachfolgenden Textteil nochmal gesondert nach erklärenden Texten suchen“, meint T. G. aus der Nähe von Stuttgart.

Montage und Demontage

Gemeinsam mit zwei anderen Geräten landet der Dyson Ball DC33c Origin Beutelloser Staubsauger in Sachen Zusammenbauen und Auseinandernehmen auf dem letzten Platz, allerdings mit einem immer noch sehr guten Durchschnittswert: 6,3 von 7 möglichen Punkten. Zwei Testern erscheint das Gerät „nicht platzsparend“ beziehungsweise „sperrig“. Weitere konkrete Kritik gibt es zu dieser Kategorie des Tests nicht.

Griffe/Schalter/Anzeigen

6 von 7 möglichen Punkten vergeben die Tester für die Griffe, Schalter und Anzeigen des Dyson Ball DC33c Origin. Kritisiert wird nur je einmal die undeutliche Kennzeichnung der Saugstärkenregulierung am Griff und der Gummilamellen am Hauptsaugkopf sowie das Umstellen der Bodendüse:

„Etwas schwierig gestaltet sich das nur bei dem Kippmechanismus oben auf der Bodendüse, um von Hartboden auf Teppich umzuschalten. Mit etwas Übung klappt aber auch das“, berichtet T. G.

Saugen von Teppichboden

In der Kategorie Teppichboden gibt es die volle Punktzahl für den Dyson Ball DC33c Origin Beutelloser Staubsauger: 7 von 7 möglichen Punkten. Die Tester betonen besonders die hohe Saugleistung beziehungsweise Saugkraft des Geräts: „Autoteppiche, Hundeteppich, Fußabtreter und Läufer lassen sich sehr gut reinigen. Das übertrifft eindeutig die Saugleistung unseres bisherigen 1.700 Watt beutellosen Staubsaugers“, urteilt beispielsweise Familie Marian aus Münster.

Laut T. G. kann es vorkommen, dass das Gerät umkippt, wenn man es hinter sich herziehen möchte. Familie Marian lobt dagegen die gute Beweglichkeit des Dyson und sieht „keine Umfalltendenz beim Hinterherziehen“.

Saugen von Polstern

In der Kategorie „Polster“ landet der Dyson Ball DC33c Origin zwar auf dem letzten Platz, allerdings mit 6 von 7 möglichen Punkten. Kritik gibt es nur einmal am zu weichen Bürstenaufsatz. Ansonsten wird das Zubehör für die Polsterreinigung ausschließlich gelobt.

Saugen von Hartboden

Auch beim Hartboden ist der Dyson Ball DC33c Origin Beutelloser Staubsauger das Schlusslicht, jedoch mit sehr guten 6,3 von 7 möglichen Punkten und gemeinsam mit zwei anderen Geräten. Kritik gibt es nur von Familie Marian wegen des „schweren Handlings aufgrund von starker Bodenhaftung, obwohl minimale Haftung über den Saugkopf eingestellt ist“. Doch auch Marians vermerken eine „sehr gute“ Reinigungsleistung.

Saugen von Treppen, Ritzen, Ecken und Kanten

5,3 von 7 möglichen Punkten erzielt der Dyson Ball DC33c Origin bei Treppen, Ritzen, Ecken und Kanten; der zweitschlechteste Wert im Test. Die Saugleistung beziehungsweise Reinigungsleistung wird als „gut“ oder „sehr gut“ beschrieben.

Kritisiert werden Gewicht und Größe. Laut T. G. lassen sich „schmale Bereiche mit der breiten Bodendüse nicht gut bearbeiten“. Für Familie Marian ist „die Einheit aus Saugkopf und Teleskopstange zu klobig und schwer. Ecken lassen sich am besten mit einem anderen Saugkopf saugen. Das heißt häufiger wechseln.“

Leeren der Staubbox

Wie das zweite Test-Gerät mit Staubbox statt Beutel erreicht der Dyson Ball DC33c Origin 6,7 von 7 möglichen Punkten. Für Wolfgang D. aus Holzgerlingen bei Stuttgart ist der Umstieg von Beutel auf Box nur eine Frage der Gewöhnung: „Am Anfang war es etwas hakelig und wir waren uns nicht sicher, ob wir alles richtig gemacht haben. Aber das hat sich schnell wieder gelegt.“

T. G. berichtet, dass das Leeren der Staubbox sehr gut funktioniert, „da sich die Klappe nach unten öffnet, aber von oben per Druckmechanismus einhändig betätigt werden kann. Der Staub landet gleich im Mülleimer, ohne dass man davon viel einatmen muss.“ Für Familie Marian ist die Staubbox die „umweltfreundliche, unkomplizierte, kostengünstige und somit bessere Alternative“.

Preis/Leistung

Für das Preis-/Leistungsverhältnis des Dyson Ball DC33c Origin Beutelloser Staubsauger vergaben die Tester durchschnittlich 5 von 7 möglichen Punkten. Das ist das zweitschlechteste Ergebnis. Der Marktpreis liegt bei rund 270 Euro. „Gekauft hätte ich einen Staubsauger nicht für diesen Preis“, schreibt Familie Marian. Für Wolfgang D. und T. G. ist der Preis dagegen „im Prinzip gerechtfertigt“ beziehungsweise „einigermaßen gerechtfertigt“.

Dyson

Das weltweit tätige Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Malmesbury in Großbritannien ist spezialisiert auf Staubsauger, die auf dem Prinzip eines Fliehkraftabscheiders basieren.

Zu Dyson

 

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