Diese Faktoren beeinflussen Ihren Stromverbrauch

Wie viel Strom Sie verbrauchen, hängt nicht nur davon ab, ob Sie auf das Vorheizen des Backofens verzichten oder ob Ihr Fernseher ein Stromfresser ist. Neben Nutzerverhalten und Geräteausstattung sind drei weitere Faktoren entscheidend für die Höhe des Stromverbrauchs.

Äpfel lassen sich nicht mit Birnen vergleichen. Ebenso wenig ist der Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus mit dem Verbrauch in einer Wohnung vergleichbar. Außerdem macht es einen Unterschied, ob das warme Wasser für das Baden und Duschen elektrisch erzeugt wird – oder nicht.

Bei vielen Stromvergleichen fehlt eine solche Differenzierung. Der Stromspiegel für Deutschland 2017 berücksichtigt neben der Haushaltsgröße auch Faktoren wie den Gebäudetyp und die Art der Warmwasserbereitung. So können Sie sich schnell ein realistisches Bild machen. Im Folgenden erfahren Sie, warum die genannten Faktoren Ihren Stromverbrauch maßgeblich beeinflussen. Die vollständige Stromspiegel-Broschüre finden Sie hier als PDF-Download (290 KB).

  • Haushaltsgröße

Mit der Personenzahl steigt auch der Stromverbrauch – allerdings nicht im gleichen Maße. Der Grund: Haushaltsgeräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine werden gemeinsam genutzt. Deswegen ist der Pro-Kopf-Verbrauch in größeren Haushalten meist geringer als in kleineren. Beachten Sie: Spezielle „Hochverbraucher“ wie Sauna, Wasserbett oder Aquarium treiben den Stromverbrauch zusätzlich nach oben.

  • Warmwasser mit oder ohne Strom

Egal ob beim Duschen, Baden oder Händewaschen: Warmes Wasser gehört zum Wohnen dazu. Wird die gewünschte Wassertemperatur mit Strom durch Durchlauferhitzer oder Untertischgeräte erzeugt, erhöht sich der Stromverbrauch um 27 Prozent oder 400 kWh. Knapp ein Drittel der Haushalte in Deutschland ist davon betroffen.

  • Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus

Der Stromverbrauch in einer Wohnung im Mehrfamilienhaus ist tendenziell niedriger als in einem Ein- oder Zweifamilienhaus. Ein Haushalt in einer Wohnung im Mehrfamilienhaus braucht durchschnittlich 37 Prozent weniger Strom als ein vergleichbarer Haushalt im Einfamilienhaus. Außenbeleuchtung, Garten, Garage oder der Strom für die allein genutzte Heizungspumpe schlagen im Ein- oder Zweifamilienhaus zusätzlich zu Buche.


Sie haben mit dem Stromspiegel für Deutschland einen erhöhten Stromverbrauch festgestellt? Dann nutzen Sie den Online-Ratgeber StromCheck. Dort können Sie Angaben zu Ihren elektrischen Geräten machen und erhalten einen Maßnahmenplan mit individuellen Stromspar-Tipps.

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