Stromkosten senken leicht gemacht: So geht’s.

Die Stromsparinitiative zeigt Ihnen Wege und Möglichkeiten, Ihre Sparpotenziale zu erkennen und zu nutzen. Wichtige Voraussetzung dafür ist ein Überblick über den eigenen Stromverbrauch – und eine Einschätzung, was möglich ist. Finden Sie heraus, wie Ihr Haushalt im Vergleich zu anderen steht und was Sie tun können.

Schritt 1 beim Stromkosten senken: Stromrechnung verstehen

Elektrische Geräte werden immer effizienter, trotzdem steigt der Stromverbrauch der Privathaushalte kontinuierlich. Ein gedanklicher Spaziergang durch die eigene Wohnung genügt, um den Grund aufzuzeigen: Computer, DVD-Player, Handy-Ladekabel, elektrische Zahnbürste – dort gibt es einfach mehr elektrische Geräte als vor zehn Jahren. Außerdem leben immer mehr Menschen in 1- und 2-Personen-Haushalten, während es immer weniger größere Haushalte gibt. Und ob eine oder drei Personen – ein Kühlschrank steht in jeder Küche. Mit dem Stromverbrauch steigen natürlich auch die Stromkosten – ein Problem besonders für einkommensschwache Haushalte.

Neben dem Stromverbauch ist auch beim Strompreis ein Anstieg zu verzeichnen, was dazu führt, dass die Stromrechnung höher ausfällt. So kann es vorkommen, dass bei gleichem oder sogar niedrigerem Stromverbrauch mehr zu zahlen ist. Die Stromsparinitiative will allen Bürgern dabei helfen, ihren Stromverbrauch und ihre Stromkosten zu senken. Denn das ist nicht nur gut für Ihren Geldbeutel, sondern auch für das Klima. Ergreifen auch Sie jetzt die Stromsparinitiative! Zum Beispiel, indem Sie gleich Ihre Stromrechnung oder einen Kontoauszug zur Hand nehmen und Ihren Stromverbrauch ermitteln.

Schritt 2 beim Stromkosten senken: Einsparpotential finden

Das Ziel der Stromsparinitiative ist klar: Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Stromnetze ist Energieeffizienz ein weiterer wichtiger Baustein der Energiewende. Etwa ein Fünftel des heimischen Energieverbrauchs, den Pkw ausgenommen, entfällt auf Strom.

Stromkosten senken kann jeder. Wie viel Sie persönlich einsparen können, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wie hoch ist Ihr jetziger Stromverbrauch im Haushalt? Ein durchschnittlicher 3-Personen-Haushalt ohne elektrische Durchlauferhitzer, der 3.500 Kilowattstunden im Jahr benötigt und damit ein echter Hochverbraucher ist, kann natürlich wesentlich mehr Stromkosten einsparen als ein Haushalt gleicher Größe, der mit 2.000 Kilowattstunden einen niedrigen Stromverbrauch hat.

Schritt 3 beim Stromkosten senken: Stromspar-Maßnahmen umsetzen

Ein weiterer Faktor: Wie viel Geld wollen oder können Sie investieren? Geräte ganz ausschalten und so Stand-by-Strom sparen oder die Waschmaschine bei möglichst niedrigerer Temperatur laufen lassen – mit Verhaltensänderungen lassen sich die Stromkosten schon deutlich senken. Um noch mehr Einsparpotenziale auszuschöpfen, muss man jedoch Geld in die Hand nehmen:

Alte Kühlschränke sind beispielsweise echte Stromfresser. Wer sich beim Neukauf für ein besonders energieeffizientes Haushaltsgerät entscheidet, muss zwar mehr ausgeben, der Kauf macht sich aber durch gesunkene Stromkosten schon nach wenigen Jahren bezahlt.

Je nach Ausgangssituation ist es möglich, den Betrag auf der Stromrechnung um rund ein Drittel oder mehr zu senken. Viele Stromspartipps lassen sich ganz einfach sofort umsetzen. Fangen Sie gleich mit dem Stromkosten senken an. Energieeffizienz-Label, schaltbare Steckerleisten, Wäscheständer, Energiesparlampen – es gibt viele Mittel im Kampf gegen zu hohe Stromkosten. Auf dieser Website finden Sie heraus, welche Tipps für Sie am besten passen.

Sie sind nicht allein: Es gibt viele Akteure, von denen Sie sich bei Ihren Stromspar-Bemühungen persönlich vor Ort beraten lassen können.

Weiterführende Links 

 

Quelle: Broschüre „Strom sparen einfach gemacht“ der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.