Wie kann ich bei meiner Nachstromheizung Strom und Geld sparen?

Eine saubere Alternative zu den schmutzigen Kohle- und Öl-Öfen? Vor mehr als 50 Jahren lagen Nachtspeicherheizungen voll im Trend. Doch inzwischen hat sich herausgestellt, dass das Heizen mit Strom besonders teuer und klimaschädlich ist.

Wer mit Nachtstrom heizt und seine Jahresendabrechnung kennt, der weiß: Heizen mit Strom ist teuer. Ein Wechsel des Stromanbieters ist in vielen Fällen nicht möglich, weil dem Verbraucher oft nur eine einzige Option zur Verfügung steht: das Angebot des lokalen Energieversorgers. Umso wichtiger ist es, die aus dem Strom entstandene Heizwärme sinnvoll zu nutzen.

Wie Eigentümer die Stromkosten senken können

Eigentümer können auch einen Wechsel des Heizsystems prüfen. Ob dies wirtschaftlich sinnvoll ist, lässt sich allerdings oft nur individuell beurteilen. Vor allem, wenn Nachtspeicheröfen oder elektrische Fußbodenheizungen ersetzt werden sollen, ist der bauliche Aufwand meist sehr hoch. In der Regel muss dafür ein Wasser-Verteilsystem mit Heizkörpern oder Fußbodenheizungen neu installiert werden. Eine Studie von IZES und dem Bremer Energie Institut hat jedoch gezeigt, dass sich ein Wechsel lohnen kann – besonders dann, wenn die Nachtspeicheröfen ohnehin erneuert werden müssten, weil sie ihre technische Lebensdauer überschritten haben. Zwar ist ein neues Heizsystem zunächst teurer als neue, modernere Nachtspeicherhöfen. Aber die Umstellung ist aufgrund der deutlich niedrigeren Brennstoffkosten für Öl, Gas oder Holzpellets wirtschaftlich.

Weil das Heizen mit Strom besonders klimaschädlich ist, hat die Bundesregierung den schrittweisen Austausch von Nachtstromspeicherheizungen beschlossen und fördert diesen im Rahmen des KfW-Förderprogramms „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“.

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Quelle: Kampagne Klima sucht Schutz